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Unsere interaktive romance

Rock my World

Rock my World ist unsere interaktive Romance, die Kapitel für Kapitel wächst. Gemeinsam mit unserer Community erzählen wir eine Geschichte voller großer Gefühle, knisternder Momente und unerwarteter Wendungen. Über Umfragen und eure Ideen habt ihr die Möglichkeit, die Entwicklung der Geschichte mitzugestalten.

Hier findet ihr alle veröffentlichten Kapitel – von den ersten Begegnungen bis zu den Entscheidungen, die alles verändern können.

Also macht es euch gemütlich, taucht ein in die Geschichte und begleitet unsere Figuren auf ihrer Reise. 

— Franzi & Alina

Intro

Intro

Vermutlich war es nicht hilfreich, dass meine Drumsticks pink waren. Oder dass ich ausschließlich „Cotton Eye Joe“ in Endlos-Schleife hörte, während der Bus sich durch den vor Hitze flirrenden Stau schob. Es gelang mir einfach nicht, in die richtige Stimmung zu kommen. Mein Blick wanderte zur Uhr am Handgelenk meines Sitznachbarn, der zu laut atmete und zusätzlich bei jedem dritten Atemzug schmatzte. Unbarmherzig rückten die Zeiger vorwärts, unberührt vom Stillstand des Verkehrs und dem wachsenden Druck in meiner Brust. Wenn es so weiterging, würde ich die Audition verpassen. Und das war es dann mit dem aufregenden neuen Kapitel meines Lebens.

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Kapitel 1

Kapitel 1

Tief ziehe ich den Atem durch die Nase ein – bis in den Bauch – und stoße ihn durch den Mund wieder langsam aus. 1, 2, 3, 4, 5, 6, 7 …
„Nun hab dich doch nicht so. Es war doch nur ein Gig in einer stinkenden Bar!“, schmettert mir Penelope in ihrer üblichen schnippischen Art aus der anderen Ecke des Raumes entgegen. Zum Glück stehe ich gerade mit dem Rücken zu ihr, während ich meine Paula in den Gitarrenkoffer lege. Andernfalls würde sie sehen, wie mir vor Unglauben die Gesichtszüge entgleiten.
„Nur ein Gig in einer stinkenden Bar?!“, frage ich und drehe mich dabei energisch zu ihr und unseren beiden Bandkollegen um. Tom sitzt mit gesenktem Blick am Schlagzeug und Roy stimmt seinen Bass nach.

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Kapitel 2

Kapitel 2

Der gehäkelte Anhänger baumelt vor meiner Nase und erinnert mich an all die abgebrochenen Häkel-Projekte, die in einer großen Kiste in meinem Kleiderschrank versauern. Ein Topflappen, ein Mütze-Schal-Hybrid, ein Yoda, ein ovales Etwas, das mal eine Tagesdecke werden sollte…halbe Stäbchen größtenteils. Das Muster war simpel, aber hübsch. Und das Garn war so teuer. Ich seufze. „Also?“, fragt der hochgewachsene Kerl und lächelt freundlich. Ich blinzle. Er trägt einen Gitarrenkoffer in der Hand. Ob er leer ist und er bloß die Musiker-Masche abzieht? Wie mein Bruder Chris, der ein Skateboard mit sich herumschleppt, obwohl er nicht fahren kann?

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